Aktuelles - Antje Eggers Ihre Gärtnerin in Hannover

Archiv

Hier finden Sie meine Gartentipps der letzten Monate!

Aktuell im April

Pflege: 

Die schönen, goldgelb leuchtenden Forsythiensträucher blühen: Ran an Rosen und empfindliche Halbsträucher wie Lavendel, Ysop und Rosmarin! Trauen Sie sich. Erst tief abschneiden und- wenn noch nicht geschehen- mit Bodenaktivator (regt das Bodenleben an) und guten organischen Dünger füttern.
Auch der Rasen kann jetzt angegangen werden: er kann bei trockenen Wetterlagen mit der Handharke oder mit dem Vertikutierer von Moos und Rasenfilz befreit werden. Achten Sie darauf, dass die Messer nur maximal einen halben Zentimeter in den Boden dringen.  Es geht hier nicht ums Pflügen sondern ums Belüften! Eine Nachsaat ist nur an ganz freien Stellen erforderlich. Auch hier gilt: Düngen und kalken NACH dem Bearbeiten!


Pflanzenschutz:

Schnecken und Käferlarven sind die nächsten begierigen „Mitesser“:  gegen Schnecken gibt es allerhand mechanisches, aber auch im Notfall Schneckenkorn. Mehr dazu schreibt die Gartenakademie Rheinland-Pfalz. http://www.gartenakademie.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/561ae14211da8d55c1256f420024468b/3a3cd841fba5e54ec125803b0048849e?OpenDocument


Dickmaulrüssler-Larven bekämpft man am besten mit Nematoden aus dem Fachhandel. Sie kommen in einem Pulver, sollten bei bedecktem Wetter schnell in Wasser angerührt und gegossen werden oder fix  in den Kühlschrank gelagert werden. Werden die Lebewesen warm, wachen sie auf und sterben ab- sie verhungern ohne Käferlarven…

Und neuerdings kann ich nicht nur Pflanzen optimal versorgen, sondern habe auch "Gründüngung" für uns Menschen entdeckt. Interessiert? Ich freue mich auf Sie!
 
Ihre Gärtnerin Antje Eggers

Aktuell im März

Gestaltung:

Das macht wieder Spaß draußen, die Schneeglöckchen blühen jetzt mit den Winterlingen um die Wette, die ersten Krokusse zeigen freundliche Farben, die Narzissen strecken ihre Blätter gen Himmel und warten auf ihren Auftritt. Machen Sie Fotos! Das hilft Ihnen später beim Bepflanzen von Lücken: es beugt Überraschungen vor, wenn die Zwiebeln eingezogen sind. 

 

Pflege:

Gehen Sie bei offenem Wetter ruhig schon mal auf die Knie und schauen Sie nach Grünem, dass sich eigentlich nicht ausbreiten soll. Je früher Sie mit Jäten und Lockern desto ruhiger wird die Saison. Und danach kann man noch den Rüken wieder gerade biegen: Wenn jetzt die Forsythien in Blüte stehen, dürfen Sie sich mit ruhigem Gewissen die Rosen und die mediterranen Kräuter wie Lavendel und Co vornehmen. Lavendelpflanzen, die bis auf den Grund noch „Laub“ haben, dürfen SEHR kräftig gestutzt werden: Sie werden im Sommer mit einer Blütenfülle belohnt!
 

Pflanzenschutz:

In diese Zeit fliegen die Pilzsporen von Spitzendürre und Kräuselkrankheits-Erregern. Auch die Sporen des Birnengitterrostes machen sich auf den Weg. Gegen Monilia und andere früh fliegende Pilzsporen sollten Sie nun die Knospen beobachten: Sie wachsen und verdicken sich: der Zeitpunkt zur ersten Behandlung ist gekommen, wenn die Knospenschüppchen leicht auseinander rutschen und haarig werden (Mausohrstadium).
 

Düngung:

Kontrollieren Sie den Kalkgehalt im Boden (pH-Wert) mit einem Kalktest und entscheiden Sie danach, ob  Rasen, Rosen und Stauden eine Erhaltungskalkung mit einem guten Gartenkalk benötigen. Ohne Test können Sie um diese Jahreszeit Bodenverbesserer wie Bentonit und Bodenaktivator auf alle Kulturen und Flächen streuen. Die füttern wertvolle Mikroorganismen im Gartenboden und stärken Ihre Pflanzen. Ab Mitte März dürfen Sie organische oder organisch-mineralische Dünger streuen und einarbeiten. Das lohnt sich ab einer Bodentemperatur von ca 10°C.

Und neuerdings kann ich nicht nur Pflanzen optimal versorgen, sondern habe auch "Gründüngung" für uns Menschen entdeckt. Interessiert? Ich freue mich auf Sie!
 

Ihre Gärtnerin Antje Eggers

Aktuell im Februar

Gestaltung:

Wenn Sie jetzt Lust auf Farbe haben, können Sie sich schell mit vorgetriebenen Zwiebelblühern wie Schneeglöckchen und Winterlingen, Krokussen und Zwergiris den Vorfrühling auf die Fensterbank und auf den Balkon holen.  In Kübel gepflanzt und mit ein bisschen Moos dekoriert sind die Pflanzen auch gut gegen Nachtfröste geschützt und es sieht auch noch nett aus. Sind die abgeblüht, lagern Sie die Zwiebeln kühl und trocken bis zum Spätsommer und verbuddeln sie im Garten oder in einer Baumscheibe der Stadt vorm Haus.. ;-)

Und hier habe ich für Sie einen informativen Beitrag aus dem aktuellen Newsletter der Gartenakademie Rheinland-Pfalz zum Thema Gartengestaltung in Sachen „Aufbau und Pflege von Kiesbeeten“

http://www.gartenakademie.rlp.de/Internet/global/themen.nsf

 

Pflege, Düngung und Pflanzenschutz:

Für die Obstgärtner beginnt jetzt die Hauptzeit für das Zurückschneiden und Auslichten von Obstbäumen: an frostfreien Tagen lassen sich solche Arbeiten gut durchführen.

Denken Sie an Ihre Kübel: schauen Sie genau hin! Entdecken Sie Schild- und andere Läuse, behandeln Sie die Pflanzen mit ölhaltigen Mitteln. Besonders wichtig ist die Kontrolle bei allen Immergrünen! Langsam werden die Tage wieder länger und manche Gewächse im Winterquartier wie Fuchsien und Afrikanische Schmucklilie (Agapanthus) dürfen an helleren Plätzchen wieder mehr Wasser und auch regelmäßiger leichte Düngergaben bekommen. Dann  kommen die schon gut gefüttert im April wieder nach draußen.

Und neuerdings kann ich nicht nur Pflanzen optimal versorgen, sondern habe auch "Gründüngung" für uns Menschen entdeckt. Interessiert? Ich freue mich auf Sie!

Ihre Gärtnerin Antje Eggers

Aktuell im Januar

Gestaltung:

Planen geht immer und pflanzen geht auch im Januar: Sie bekommen auch im Januar Pflanzen in den Baumschulen und Gartencentern und bei frostfreier Witterung lassen sich Sträucher gut einsetzen. Die fehlenden Stauden pflanzen Sie im Frühjahr: Die Lücken für die geplanten belegen Sie jetzt mit hübschen  „Platzhaltern“.

Pflege, Düngung und Pflanzenschutz:

Machen Sie doch bei trockenem Wetter mal einen Spaziergang an Ihren Kübeln entlang oder durch den Garten und schauen Sie genau hin: Schild- und andere Läuse haben es sich nun häuslich eingerichtet und neigen zur ungesehenen Vermehrung! Mit ölhaltigen Mittel lässt es sich auch bei kühlen Temperaturen gut gegen diese ungeliebten Gäste angehen. Besonders wichtig ist die Kontrolle bei allen Immergrünen! Und schauen Sie nach den kalten Tagen auch nach der Feuchtigkeit der Erde in den Kübeln in etwa 5cm Tiefe: sie sollte sich noch feucht anfühlen. Ansonsten gilt: leichtes Wässern, bevor es wieder friert, damit die Pflanzen das Wasser aufnehmen und speichern können.

Und neuerdings kann ich nicht nur Pflanzen optimal versorgen, sondern habe auch "Gründüngung" für uns Menschen entdeckt. Interessiert? Ich freue mich auf Sie!

 Einen guten Start ins Neue Jahr wünsche ich allen Lesern!
 

Ihre Gärtnerin Antje Eggers

Aktuell im Dezember

Gestaltung:

Sie haben bei dem schönen Wetter am 1. Advent festgestellt: das geht auch anders? Dann nutzen Sie doch die frühen Abende zum Planen eines neuen Beetes. Bei einer frostfreien Witterung (kein Dauerfrost) kommen Sie auch noch zur Umsetzung: Sträucher lassen sich jetzt immer noch gut pflanzen und noch gibt es Pflanzen in den Baumschulen. Die fehlenden Stauden pflanzen Sie im Frühjahr: Die Lücken für die geplanten belegen Sie jetzt mit hübschen  „Platzhaltern“.

Pflege, Düngung und Pflanzenschutz:

Bei der letzten Rosenkontrolle fand ich noch immer- oder schon wieder? Blattläuse an den noch frischen Triebspitzen und willigen späten Knospen. Machen Sie einen schönen Spaziergang an Ihren Kübeln entlang oder durch den Garten und schauen Sie besser noch einmal genau hin: Mit ölhaltigen Mittel lässt sich auch bei kühlen Temperaturen gut gegen Blattläuse und andere (Schildlaus, Winter-Gelege  etc.) angehen.

 

Eine besinnliche Adventszeit, schöne Weihnachtstage und einen guten Start ins Neue Jahr wünsche ich allen Lesern und Pflanzenliebhabern

Ihre Gärtnerin Antje Eggers

Aktuell im November

Gestaltung:

Für Kübelgärtner wird’s jetzt kreativ. Jetzt im November kann man sich mit hübschen Herbstpflanzen wie dem schönen Heuchera-Sortiment und Gräsern erfreuen. Richtung Advent dekorieren Sie einfach mit Zweigen: Das schützt auch gleich noch vor Frost.

Pflege, Düngung und Pflanzenschutz:

Staudenpflege: Das Abschneiden von Stauden können Sie nach Abtrocknen der Stiele Ihrem Rasenmäher überlassen und das Gehäcksel einfach auf den Beeten lassen: die Bodentieren freuen sich über das Festmahl.

Es fallen die Blätter: Machen Sie es sich leicht und schlagen Sie 3 Fliegen mit einer Klappe!
 

  1. Laub auf dem Rasen können Sie einfach regelmäßig mit dem Rasenmäher häckseln: es wird so klein, dass sich alle Bodenlebewesen über die Häcksel freuen und sie zu Humus verarbeiten, der wieder als Dünger gilt. Alle wichtigen Nährstoffe werden dem Rasen automatisch zugeführt! Das geht auch mit Laub von der Walnuss. Nur krankes Laub, auf dem sich Pilzsporen oder indem sich Miniermottenraupen befinden, sollten Sie entsorgen oder – wenn Sie Kompostwirtschaft betreiben- lagenweise über auf den Kompost geben. Die Wärme vernichtet auch die Pilze und Motten
     
  2. Laub darf auch auf den Beeten bleiben: auch hier freuen sich Regenwurm und Co über die zusätzliche Nahrung und kümmern um die Zersetzung. Es dient auch hier als Wärmepolster für den Boden und damit zur verbesserten Wasserversorung für die Pflanzen.
     
  3. Sammeln Sie in einer ruhigen Ecke im Garten abgebrochene Holzstückchen und Äste und harken Sie überschüssiges Laub über die Äste. Das wird eine schöne Höhle für Igel und andere Tiere, die sich im nächsten Jahr um Ihre Plagegeister wie Schnecken, Blattläuse und Co. kümmern. 

Aktuell im Oktober

Gestaltung:

Sowie es nun doch kühler wird, ist es  Zeit zum Pflanzen: Stauden-Teilen lässt sich jetzt gut bewerkstelligen.  Teilen Sie Pflanzen, deren Mitte auskahlt, deren Horste zu groß geworden sind oder die trotz guter Pflege immer kleiner und unansehnlicher werden. Die gesamte Pflanze wird mit dem Spaten ausgestochen. Nach dem Aus-der Erde-Heben stechen Sie herzhaft mit dem dem Spaten den Ballen in drei bis vier Teile. Nach gutem Aufbessern des Bodens mit frischer Erde, etwas! Dünger und Bodenaktivator darf ein kleiner Teil an der alten Stelle- unter sehr guter Wassergabe ins Pflanzloch- wieder einziehen. Für die anderen neuen Pflanzen gibt es vielleicht noch ein leeres Plätzchen oder es freut sich ein Nachbar über Staudenzuwachs.

Pflege:

Denken Sie bei Rosen schon an den Winter und legen sich den Winterschutz bereit: bei Kübelpflanzen sollten Sie das Material für die Kübelverpackung vorrätig haben, bei Rosen im Beet Rindenhumus zum Anhäufeln, bei Hochstämmchen Jute zum Umwickeln der Veredelungsstelle.  Für den Rückschnitt gilt: entfernen Sie nur noch Abgeblühtes. Bei Rosen, die Hagebutten bilden, erfreuen Sie sich einfach am Fruchtschmuck. Der ein oder andere Vogel freut sich hinterher über Frischnahrung und gönnt Ihnen nette Erlebnisse auf dem Balkon oder im Garten. 

Düngung:

Gedüngt wird jetzt nichts mehr. Aber gern können Sie jetzt mit sogenannten Bodenhilfsstoffen arbeiten: Rindenhumus und Bodenaktivator bereichern den Boden mit frischem Humus, Urgesteinsmehl versorgt den Boden mit Tonmineralien: die speichern Nährstoffe und auch Wasser. Bentonit reguliert sowohl feste als auch lockere Böden. Alle Hilfsstoffe werden mit dem Sauzahn oder dem Grubber etwa 10-15cm tief in den Boden eingearbeitet.

 Pflanzenschutz:

Durch den -im hannoverschen Raum- viel zu trockenen September fällt das Laub in Mengen. Heben Sie gesundes Laub für den Winterschutz in luftigen Säcken auf. Mit Pilzen befallenes Laub sollten Sie möglichst schnell aufnehmen und über den Restmüll entsorgen: Geben Sie der nächsten Generation Rosenrost und Co. keine Chance, denn hier lauern die Sporen auf Vermehrung für´s nächste Jahr!  

Aktuell im September

Gestaltung:

Am Ende des Hochsommers an den Frühling zu denken, klingt etwas quer: lohnt sich aber! Es gibt ab sofort Blumenzwiebeln zu kaufen. Und bevor man anfängt, sich Gedanken darüber zu machen, sind die Schönsten schon weg: Schneeglöckchen und Zierlauch haben die Angewohnheit regelrecht aus den Läden zu verdunsten. Also: wo am Winterende noch nichts war, kann noch was hin. Für die Kübelgärtner gibt’s die Möglichkeit, Tulpen, Narzissen und kleine Zwiebeln in Etagen zu pflanzen: die dicksten (Narzissen) nach unten, die Tulpen darüber und obendrauf die kleinen (Schneeglöckchen und Krokusse und Co). Und dann kommt´s bunt!
 
Pflege:

Jetzt gibt’s die letzte Möglichkeit, sich um die kahlen Stellen im Rasen zu kümmern. Bis Mitte September sollten die Arbeiten abgeschlossen sein und das ist schon arg knapp. Der erste frühe Bodenfrost macht alle Arbeit dahin, wenn er die frisch keimenden Graspflänzchen erwischt. Den Kübelgärtnern ist der Rasen egal: hier kann jetzt noch mal nachgeschnitten werden, aber auch diese Arbeiten sollten bis Mitte September erledigt sein.
 
Düngung:

Alle Pflanzen bereiten sich ab Anfang September aktiv auf den Winter vor: Sie lagern Nährstoffe in ihre Wurzeln ein. Meiden Sie jetzt also stickstoffhaltige Dünger! Die fördern das Wachstum- die frischen Triebe härten nicht mehr aus und sind frostgefährdet. Helfen Sie Ihren Pflanzen mit einer kleinen Fütterung von Kalium und Magnesium (Patentkali) oder bei Blühpflanzen mit zusätzlichem Phosphoranteil (Thomaskali). Das hilft gegen Frostschäden und Schädlinge und sorgt- der Phosphor- für schöne Blüten in der nächsten Saison. 
 
Pflanzenschutz:

Unsere lieben Kriechtiere, die Schnecken, gehen in die Vermehrungsphase. Das natürlichste Mittel ist immer noch der abendliche Gang um Kübel und in den Garten, um die Plagegeister abzusammeln. Das Hortipendium.de empfiehlt anschließend das Bestreuen mit Salz… Und: Schneckenkorn sollte als letztes Mittel der Wahl gelten! Opfern Sie einfach eine kleine Schale Bier, das zieht die nächtlichen Rumtreiber auch an.

Aktuell im August

Gestaltung:

UUUPSSS…. Aus dem Urlaub zurück und alles ist in den Balkonkästen vertrocknet…?? Und in den meisten Blumengeschäften gibt’s nur noch Heide…???? Trauen Sie sich an Blattpflanzen und setzen Sie Stauden in Ihre Blumenkästen. Raus mit der Blumenerde, hinein mit einem Gemisch aus Vogelsand und Kübelpflanzenerde und ran an die Pflanzen von Küste und Gebirge. Strandhafer und Sandnelke (Grasnelke) in den einen Kasten;  Mauerpfeffer und Kreuzenzian in den nächsten, da passt auch noch Dachwurz mit hinein. Damit gibt’s in der Kombination auch über den Winter was zum Anschauen: Die bleiben alle wintergrün!

Pflege:

Johannis- und Stachelbeeren können Sie jetzt nach der Ernte zurückschneiden. Abgetragene Äste dürfen weichen für kräftige Triebe aus dem Frühjahr. Die tragen dann im nächsten Jahr zuverlässig, denn die meisten Obststräucher tragen am sogenannten 2-jährigen Holz: Im ersten Frühjahr gibt’s einen „Spieß“, im 2. Frühjahr Verzweigung und dann Blüte und Fruchtansatz.

Düngung:

Haben Sie Ihre Obsternte in Ihren Kübeln schon „eingefahren“? Dann gönnen Sie Ihren Topfplantagen jetzt eine kleine Gabe Kalimagnesia. Das schützt vor Schädlingen, gibt schöne dunkelgrüne Blätter und härtet die neuen Triebe für den Winter gegen Frostschäden aus.

Pflanzenschutz:

Vermehrt treten bei trockenem Wetter blass wirkende Blätter auf. Bei näherem Hinsehen (im Zweifel mit einer Lupe) sieht man winzige helle Punkte- sowohl auf der Blattober- als auch auf der Blattunterseite. Dies deutet auf einen Befall von Spinnmilben oder Wanzen hin, die den Saft aus den Blättern saugen. Hier helfen ölhaltige Präparate gegen saugende Milben und Wanzen (Akarizid), mit denen die ganze befallene Pflanze benetzt wird. Diese Mittel wirken nur als Kontaktmittel: wirken also nur auf die Schädlinge, die auch von dem Mittel benetzt sind. Ölhaltige Präparate sollten Sie nur abends oder an wolkigen Tagen sprühen: Bis der Film abgetrocknet ist, kann es ansonsten durch die Sonneneinstrahlung zu Verbrennungen auf den Blättern führen.

Aktuell im Juli

Gestaltung:

Planen können Sie auch im Hochsommer vom Deckchair aus… Aber beachten Sie zum Pflanzen: Große Pflanzen, die nur als sogenannte Ballenware angeboten werden, werden Sie über seriöse Gärtner nicht beziehen können. Die Pflanzen haben Sommerpause und brauchen die feinen Wurzeln außerhalb des Ballennetzes zur eigenen Wasseraufnahme. Containerpflanzen dagegen können Sie problemlos kaufen. Vorausgesetzt: nach dem Setzen ist eine regelmäßige Versorgung mit Wasser gewährleistet ist. Eine Hecke für den Balkon - aus dem Kübel für den Kübel - ist also (fast) immer möglich.

 

Pflege:

Jetzt dürfen Sie schneiden. Es gilt immer noch: besser mal in den Busch oder die Hecke schauen, ob noch jemand auf dem Nest sitzt… Das gilt besonders für Kirschen, Walnüsse und Ahornbäume. Die lassen sich am besten von Juli bis Anfang September schneiden. Jetzt bluten die Bäume nicht aus und die Schnittwunden heilen gut aus.

 

Pflanzenschutz:

Es gilt die allgemeine Blattkontrolle auf „Krabbelndes“ und „Pilzliches“. Bei Befall können Sie sehr gut mit biologischen Mitteln arbeiten: Schachtelhalmkonzentrat gegen „Pilzliches“, Brennnesselkonzentrat gegen „Krabbelndes“. Beide Mittel stärken zusätzlich die Abwehrkräfte der Pflanzen.

Aktuell im Juni

Gestaltung:

Pflanzen in Töpfen (Container) können Sie immer pflanzen: beachten Sie zum Pflanzen auf jeden Fall Ihre eigenen Urlaubszeiten. Die „Neuen" sollten doch wenigstens einmal pro Woche regelmäßig eine kräftige Gabe Wasser bekommen! Übrigens auch bei Regenwetter! Sonst sollten Sie lieber nach dem Urlaub frisch pflanzen. Somit lässt sich für Balkon und Terrasse ein Naschobst (Ballerina-Bäumchen) oder eine Kübelrose (es gibt extra Balkonzüchtungen) hübsch in Töpfe drapieren. Gerade Rosen lassen sich in der Blütezeit im Kübel gut kaufen, da dann sicher ist, dass auch das im Container steckt was auf dem Etikett steht. Und die Blütenfarbe variiert doch zum Foto.

 

Pflege:

Die abgeblühten Frühlingsstauden können Sie jetzt kräftig zurückschneiden; die wachsen gut über den Sommer wieder nach und bilden ungestört reichliche Blüten fürs nächste Jahr. Bei Sträuchern und Hecken gilt: keine Radikalschnitte bis Mitte Juli! Bitte kontrollieren vor dem Schnitt, ob sich Vogelnester in den Büschen befinden, die noch besetzt sind. Wenn dem so ist, dann bitte jegliche Störung vermeiden. Die „Bewohner“ werden es Ihnen mit dem verfüttern von Raupen und Blattläusen danken!

 

Düngung:

Düngen Sie nur Pflanzen nach, die allmählich eine hellgrüne Blattfarbe oder gestreifte Blätter bekommen. Streifige Blätter sind meist ein Hinweis auf Eisenmangel. Der lässt sich schnell mit einem Eisenpräparat beheben, das direkt über die Blätter gegossen werden kann. Bitte abends gießen oder an trüben Tagen, dann gibt es keine Verbrennungsschäden auf den Blättern!

Der Rasen auf sandigen Untergründen darf jetzt schon mal nachgedüngt werden.

 

Pflanzenschutz:

Gegen Gespinstmotten gibt es kaum Abhilfe. Nester mit der Schere herausschneiden. Hauptaugenmerk sollten Sie darauf richten, dass die Raupen nicht den Boden erreichen.  Sie unterbrechen damit den Fortpflanzungszyklus. Denn die Raupen verpuppen sich im Boden und kommen als Motte wieder, die dann erneut ihre Eier in die Knospen der Bäume ablegen…

In Sachen Rasen gibt es jetzt ein Phänomen, dass sich dunklere Ringe ausbilden. Hier deuten sich langsam die Ausbildungen von Hexenringen an: Abhilfe schaffen erneutes Kalken, Düngen und regelmäßiges Bewässern. Das stärkt den Rasen und schwächt den Pilz, der dieses Phänomen verursacht.

Aktuell im Mai

Gestaltung:

Endlich erweitert sich das Angebot ab Mitte Mai- nach den Eisheiligen- von ausdauernden Stauden und Sträuchern um die Gemüsewelt und die Sommerblumen. Jetzt wird´s richtig bunt! Wichtig ist bei der Auswahl, die eigenen Standortbedingungen zu betrachten und diese bei der Auswahl des Sommerflors mit einzubeziehen: Eine Fuchsie -zum Bespiel- wird sich auf einem sonnenverwöhnten heißen Plätzchen nicht lange wohlfühlen…

Pflege:

Zwiebelblüher werden nicht abgeschnitten: sie brauchen die Kraft aus dem Blattgrün, um diese in die Zwiebeln einzulagern. Nur die Blütenköpfe dürfen entfernt werden, damit die Kraft nicht in die Samenbildung gesteckt wird. Sie können aber jetzt im Mai die ersten abgeblühten Sträucher und Frühlingsstauden zurückschneiden. Forsythie und Co blühen mit diesem zeitigen Rückschnitt nächstes Jahr umso schöner. Auch manche Staude (Blaukissen) blüht nach dem Schnitt ein zweites Mal und bildet kompaktere Polster.

Düngung:

Wer seine Zwiebelblüher wie Narzissen und Co noch nicht gedüngt hat, sollte dies jetzt noch schnell nachholen: damit diese schönen Frühlingsboten zum Zurückziehen in die Zwiebeln ordentlich Kraft sammeln und im nächsten Jahr wieder kräftig blühen können.

Pflanzenschutz:

Ab Mai sollte man sich für seine Pflanzen regelmäßige „Kontrollgänge“ vornehmen und das Augenmerk auf

- klebrige, glänzende Blätter (Hinweis auf diverse Läusearten),

- Fraßspuren und Blattkrümmungen (Raupen an und in den Blättern),

- Schleimspuren (Schnecken)

und auf die „Übeltäter“ selbst richten. Meist kann man bei Befallsbeginn noch mit geringem Aufwand größeren Schaden verhindern, in dem die betroffenen Stellen abgeschnitten werden. Bei größerem Befallsdruck greifen Sie besser zur Sprühflasche mit einem biologischen Mittel gegen beißende und saugende Schädlinge. Das gibt es auf Ölbasis oder mit dem Wirkstoff Neem. Gegen Schnecken hilft aufgeraute Erde oder in Kübeln leider nur Schneckenkorn.

Aktuell im April

Pflege:

Rasen und Rosen können jetzt im April bearbeitet werden. Startschuss ist der Blühbeginn der schönen, goldgelb leuchtenden Forsythiensträucher.

Der Rasen kann bei trockenen Wetterlagen mit der Handharke oder mit dem Vertikutierer von Moos und Rasenfilz befreit werden. Achten Sie darauf, dass die Messer nur maximal einen halben Zentimeter in den Boden dringen.  Es geht hier nicht ums Pflügen sondern ums Belüften! Eine Nachsaat ist nur an ganz freien Stellen erforderlich.

Rosen können Sie jetzt gut zurückschneiden. Je nach gewünschter Höhe zur Sommerzeit können sie sehr stark oder- wie bei Strauchrosen- nur regulierend gestutzt werden.

Robuste Kübelpflanzen wie Oleander und Lorbeer dürfen jetzt nach draußen gerückt werden. Die eventuell langen Schattentriebe schneiden Sie auf die Länge der alten Triebe zurück. An einem schattigen Platz dürfen die Pflanzen sich abhärten und sich nach und nach an die Sonne gewöhnen. In den ersten Wochen bitte nur eine Stunde am Tag! Alles, was keine Nachtfröste verträgt, bleibt besser noch im Warmen.

Pflanzenschutz:

Es tauchen durch die relativ warme Witterung die ersten Blattläuse an frischen Rosentrieben auf. Entweder entfernen Sie die Nester automatisch durch den Rosenschnitt oder es ist der erste Griff zum Gegenmittel notwendig. Mit biologischen Mitteln, die Kaliumsalze enthalten, kann man den Nestern gut entgegentreten. Kontrollieren Sie auch die Kübelpflanzen auf Schädlinge wie Schildläuse. Hier sind bei Befall ölhaltige Produkte angezeigt.

Düngung:

Rosen und Rasen können jetzt mit organischen Düngern gedüngt werden. Auch die Staudenbeete vertragen jetzt eine Düngergabe.

Aktuell im März

Pflege:

Sträucher und Hecken dürfen ab 1. März nicht mehr radikal geschnitten werden und auch dann nur an solchen, in denen kein Nestbau stattfindet.

Alte Staudenstängel können Sie jetzt abschneiden oder mit dem Rasenmäher über die Staudenfläche mähen. Das Zerhäckselte kann als Kompostschicht auf den Beeten belassen werden. Das schützt den Boden und schont den Platz in der Grünabfalltonne.

Pflanzenschutz:

Obstbäume: Kontrollieren Sie die Jungtriebe der Obstbäume auf Befall von Läusen. Sie treten nestartig- meist rötlich oder schwärzlich- in den Vergabelungen und unter Knopsen auf. Behandelt wird mit einer Spritzung ölhaltiger Präparate.

Gegen Monilia und andere frühfliegende Pilzsporen sollten Sie nun die Knopsen auf verdicken/ schwellen beobachten und zur ersten Behandlung ansetzen, wenn die Knopsenschüppchen leicht auseinander rutschen und haarig werden (Mausohrstadium).

Düngung:

Kontrollieren Sie den Kalkgehalt im Boden (pH-Wert) mit einem Kalktest und entscheiden Sie danach, ob  Rasen, Rosen und Stauden eine Erhaltungskalkung mit einem guten Gartenkalk benötigen. Ohne Test können Sie um diese Jahreszeit Bodenverbesserer wie Bentonit und Bodenaktivator auf alle Kulturen und Flächen streuen. Die füttern wertvolle Mikroorganismen im Ihrem Boden und stärken Ihre Pflanzen.

Ab Mitte März dürfen Sie organische oder oranisch-mineralische Dünger streuen und einarbeiten. Das lohnt sich ab einer Bodentemperatur von ca 10°C.