Aktuelles - Antje Eggers Ihre Gärtnerin in Hannover

Aktuell im März/ April 2019

Gestaltung:
Januar und Februar waren schon fast zu frühlingshaft: wir mussten uns wohl alle häufiger mal daran erinnern, dass wir noch Winter haben. Dennoch: das war Wetter für die Seele. Draußen ist nun aber  fast alles zu weit fortgeschritten. Möge uns kein strenger Frost mehr kommen…Die Schneeglöckchen und die Winterlinge bilden schon ihre Samen aus. Lassen Sie die sich ruhig aussamen, das sind die widerstandfähigsten Pflänzchen in den nächsten Jahren und erfreuen uns und frühe Bienen mit ihren Blütenteppichen. Machen Sie Fotos! Dann wissen Sie später, warum dort eine Lücke im Beet klafft… Ansonsten hilft nur: Ausgraben, neue Pflanze einsetzen und anschließend die Zwiebeln drumherum drapieren.
Und hier noch ein Gestaltungstipp aus Rheinland-Pfalz für den nächsten heißen Sommer.

Pflege:
Haben Sie im Februar offene Stellen in den Beeten kontrolliert? Je früher Sie mit Jäten und Lockern beginnen, desto ruhiger wird die Saison. Decken Sie die offenen Stellen nach dem Lockern am besten mit eigenem Kompost oder mit mittelfeinem Rindenhumus ab. Das vermindert die Neubesiedlung und hält die Feuchtigkeit im Boden. Und haben Sie die Radikalschnitte an Gehölzen erledigt? Ab 01.03. sind nur noch sanfte Schnitte an Gehölzen möglich und das auch nur nach vorheriger Kontrolle auf nistende Untermieter. Wenn gegen Ende März die Forsythien in Blüte stehen, dürfen Sie sich mit ruhigem Gewissen die Rosen und die mediterranen Kräuter wie Lavendel und Co. vornehmen. Lavendelpflanzen, die bis auf den Grund noch „Laub“ haben, dürfen SEHR kräftig gestutzt werden: Sie werden im Sommer mit einer Blütenfülle belohnt!

Pflanzenschutz:
Wenn jetzt auch die Frostnächte zu Ende gehen, schwellen die Knospen der Obstbäume und leider fliegen gleichzeitig die Pilzsporen von Spitzendürre und Kräuselkrankheits-Erregern. Auch die Sporen des Birnengitterrostes machen sich auf den Weg. Gegen Monilia und andere früh fliegende Pilzsporen sollten Sie nun die Knospen beobachten: Sie wachsen und verdicken sich: der Zeitpunkt zur ersten Behandlung ist gekommen, wenn die Knospenschüppchen leicht auseinander rutschen und haarig werden (Mausohrstadium). Arbeiten Sie immer mit „Bodenaktivator“! Das ist guter Pflanzenschutz: er bewirkt ein Beleben des Bodens und aktiviert damit die Selbstheilungskräfte der Pflanzen!

Düngung:
Jetzt wieder ganz wichtig: Kontrollieren Sie den Kalkgehalt im Boden (pH-Wert) mit einem Kalktest und entscheiden Sie danach, ob Rasen, Rosen und Stauden eine Erhaltungskalkung mit einem guten Gartenkalk benötigen. Ohne Test können Sie um diese Jahreszeit Bodenverbesserer wie Bentonit und Bodenaktivator auf alle Kulturen und Flächen streuen. Die füttern wertvolle Mikroorganismen im Gartenboden und stärken Ihre Pflanzen. Ab Mitte März dürfen Sie organische oder organisch-mineralische Dünger streuen und einarbeiten. Das lohnt sich ab einer Bodentemperatur von ca 10°C.

Düngeberatung  für Menschen und Tiere
Und um mein Angebot zu vervollständigen, biete ich eine Beratung zu einer reinorganischen „Düngung“ für die eigene Versorgung und für Ihre Vierbeiner an. Warum sollen nur unsere Pflanzen von guten organischem Dünger profitieren und gesund wachsen? Rufen Sie mich an und vereinbaren Sie einen unverbindlichen und kostenfreien Termin für eine „Düngeberatung“. Ich freue mich auf Ihre Fragen!

Sie erreichen mich für einen Infotermin über das Kontaktformular hier auf dieser Seite oder über die E-Mail: qualitaetlebenundgeben(at)gmail.com