Aktuelles - Antje Eggers Ihre Gärtnerin in Hannover

Aktuell im Mai/Juni 2019

Gestaltung:
Jetzt sind die Frühlingsblüher abgeblüht und manch einer möchte den Platz in Schale oder Beet anderweitig verwenden. Pflanzen Sie die Zwiebeln aus und lassen Sie das Grün an luftig-trockener Stelle eintrocknen : im Herbst dürfen die Pflanzen wieder an einen anderen Platz ziehen und Sie haben nächstes Jahr wieder Freude dran. Bei Tulpen sollten Sie sich ein Zettelchen mit der Blütenfarbe dazulegen. Schauen Sie sich das fertiggewordene Plätzchen gut an, welche Höhe die anderen Pflanzen haben oder entwickeln, welche Besonnung und welche Feuchte an diesem Standort vorherrschen. Und danach wählen Sie die neuen Lückenfüller aus. Es gibt tolle Online-Kataloge, die Ihnen mit einer schönen Filterauswahl bei der Pflanzenfindung helfen, oder gehen Sie mit diesen Grundvoraussetzungen gut vorberietet zu Ihrem Gärtner: der hilft Ihnen auch durch den Dschungel.

Pflege:
Dieses Jahr gestaltet sich der Mai fast wie es wohl mal war: er füllt dem Bauern bisher Scheun` und Fass, zumindest, was die kühlen Temperaturen und in manchen Regionen auch bezüglich der Niederschläge. Wir Hannoveraner können vom Regen immer noch nicht genug haben… Wir sowieso schon muskelbepackt vom Kannenschleppen und Schlauchaufwickeln. Tipp: Wer nicht regelmäßig in etwa 7-10cm Topf- oder Erdtiefe nach auf Bodenfeuchte kontrolliert, mag sich über trockenen Blätter wundern, aber die nur die Oberfläche zu befeuchten reicht den tiefersitzenden Wurzeln nicht aus. Also lieber einmal mehr- wenigstens 1x/Woche kontrollieren und bei Bedarf tiefgründig und durchdringend gießen. Damit erreichen Sie durch eine tiefgründige Feuchte im Boden eine gute Durchwurzelung und damit robuste und stabile Pflanzen.

Pflanzenschutz:
Dieses Jahr scheint wieder mal ein Blattlausjahr zu werden: Am besten helfen Sie den Pflanzen im Vorfeld durch einen ausgesuchten angepassten Standort und gute Versorgung mit Dünger und Wasser. Das macht sie robust und sie können sich selber wehren. Sollte der Befall zu groß werden, dann hilft das mechanische Entfernen, entweder ganzer Triebspitzen oder durch einen starken Wasserstrahl. Manch Hartgesottener streift die „Mitesser“ einfach ab… Chemie braucht es in den wenigsten Fällen. Denken Sie an die Nützlinge, die es auch bei der Anwendung von Seifenlaugen erwischt!

Ein anderes Thema ist die Bekämpfung von ungeliebten Pflanzen: Die alte mechanische Form ist immer noch die beste und die sportlichste: täglich eine Viertelstunde Kniegang und Sie haben auch für ihre Beweglichkeit etwas getan 😉. Chemie halten Sie besser fern von ungeliebtem Kraut.

A: es gibt mittlerweile SEHR VIEL Auflagen und

B: Sie möchten Ihr Trinkwasser- oder direkter- das Brunnenwasser morgen auch noch zum Wässern ihrer eigenen Pflanzen verwenden und dabei nicht die Reste aus Pflanzenschutzmitteln mitessen, oder?

 

Mehr Informationen dazu fand ich im Newsletter der Gartenakademie Rheinland Pfalz, die ich hier gerne weitergeben möchte.

 

Einen schönen Frühsommer wünscht Ihnen

Ihre Gärtnerin Antje Eggers